. Untertitelung: BR 2018 Hallo Leute. Ich kann mich nicht entscheiden,
welchen Hund ich toller find: Den Großpudel mit seinen lustigen
Locken, der super intelligent ist. Oder doch der Labrador Retriever, der super süß aussieht
und auch ganz lieb ist. Aber ich muss mich
auch nicht entscheiden. Es gibt einen Hund, der beides ist: Labrador und Pudel, der Labradoodle. Noch nie davon gehört? Kein Problem,
ich stell ihn euch vor. Der Labradoodle ist eine Kreuzung
zwischen Labrador und Pudel. Ihr erfahrt gleich mehr darüber,
aber vorher gibt’s die Quizfrage: Die Auflösung
gibt’s am Ende der Sendung. Auf diesem schönen Gut lebt
Annegret mit ihrem Labradoodle Tim. Die beiden gehen wir besuchen. Hallo Anna. Schön, dass du da bist. Hallo Annegret.
Da ist auch schon Tim. Hi Tim, komm mal her.
Der ist freundlich. Der bellt mich gar nicht an.
– Gott sei Dank. Magst du reinkommen?
– Super gerne. Tim, kommst du auch mit? Sehr gut. Halt!
Für euch gibt’s noch die Infos. Der Labradoodle ist keine
allgemein anerkannte Hunderasse. Er ist ein Designerhund,
ein sogenannter Hybridhund, dessen Eltern
zweierlei Rassen angehören, und deren Paarung
genau geplant wurde. Hätten sie sich zufällig gepaart,
wäre er ein Mischling. Labradoodle gibt es
erst seit circa 30 Jahren. Der Allererste
kam in Australien zur Welt. Hundezüchter Wally Conron hatte
sich eine besondere Aufgabe gestellt: Für eine blinde Frau einen Hund
erschaffen, der sie führen konnte, aber keine allergische Reaktion
bei ihrem Ehemann hervorruft. Der war allergisch auf Hundehaare. Sowohl Labrador Retriever als auch
Pudel eignen sich als Blindenhunde. Der Pudel ist dafür bekannt,
kaum zu haaren. Deswegen ist er auch für
viele Hundehaarallergiker geeignet. Conron kreuzte
die beiden Rassen miteinander, der Labradoodle war geboren. Der Name setzt sich zusammen
aus Labra von Labrador und Poodle,
dem englischen Wort für Pudel. Der Tim ist super lieb. Ist der zu Fremden
immer so freundlich? Ja, ist er. Er ist sehr kuschelig,
offen, kontaktfreudig. Was hat er sonst
für Charaktereigenschaften, außer dass er gern kuschelt? Tim hat vom Labrador und Pudel
viel Gutes mitgekriegt. Vom Pudel mehr das Eigenständige,
aber auch das Intelligente. Vor allem das Feine, Sensible,
was du siehst. Und vom Labrador dieses
Liebe, Offene, Kontaktfreudige. Streicheleinheiten
braucht der Labradoodle. Wie sieht’s mit dem Platz aus? In der Wohnung oder im Haus
brauchen sie nicht viel Platz. Es ist schön,
wenn man ein Haus hat mit Garten. Wichtig ist,
dass er einen Schlafplatz hat und sich zurückziehen kann. Eine 2-Zimmer-Wohnung ist okay. Hauptsache,
er kommt regelmäßig raus. Tims Schlafplatz
hab ich schon entdeckt. Der scheint groß zu sein. Wollen wir uns den anschauen, Tim?
Zeig mal dein Bett. Das ist ein riesen Körbchen. Ich habe noch nie so
ein riesen Hundekörbchen gesehen. Warum ist das so groß? Tim mag das,
wenn ihn wer besuchen kommt. So ein großer Hund
braucht auch viel Bewegung, oder? Der braucht nicht so viel Bewegung. Wenn man mit ihm 2-mal am Tag
45 Min. spazieren geht, reicht das. Man kann ihn sportlich fordern,
muss man aber nicht, damit er glücklich ist. Ihr habt einen tollen Garten.
Da tobt Tim sicher gerne? Magst du mit raus kommen?
– Ja, machen wir das. Anstrengend. Aber ich muss mich
trotzdem etwas anstrengen. Ich hab hinten
was richtig Cooles entdeckt. Sollen wir hin? – Nix wie hin. Da geh ich gleich mit drauf. Was ist hier los?
Wieso bleibt der drauf sitzen? Das hab ich noch nie
bei einem Hund erlebt. Der Tim hat gelernt,
entspannt zu bleiben. Auch in Situationen,
die ungewöhnlich sind. Warum hat er das gelernt? Das hat er nicht
nur bei mir gelernt. Tim hat eine Therapiehundeausbildung
gemacht, da lernt man so was: Ungewöhnliche Situationen,
sich nicht stressen zu lassen. Bei Menschenmengen,
wenn Kinder auf einen zu rennen, laute Geräusche
oder auch Trampolinspringen. Das ist abgefahren.
Tim ist ein Therapiehund. Therapiehunde sorgen
bei kranken Menschen dafür, dass sie weniger gestresst sind, Glückshormone ausschütten
und so schneller gesund werden. Hunde ohne Ausbildung
kämen damit nicht klar. Sie würden sich erschrecken,
bellen oder weglaufen. Mal sehen, was Tim drauf hat. Tim hat die Aufgabe,
ruhig zu bleiben, während ich ihn
mit diesem Ball störe. Der Ball ist weich. Der tut nicht weh
und ich bin auch vorsichtig. Los geht’s. Ich mach
gleich richtig dolle Lärm. Tim muss das im besten Fall
auch ganz ruhig erdulden. Halt dir lieber
die Ohren zu, Annegret. Ich geh ein Stück rüber. Test 3: Ich werde den schönen Teller
kaputt machen, auf den Boden hauen. Wir haben eine Glasplatte aufgebaut, damit Tim nicht
von den Scherben erwischt wird. Sonst könnte er sich verletzen. Ich erschrecke sehr,
wenn Geschirr runterfällt. Mal schauen, ob Tim ruhig bleibt.
– Probieren wir’s aus. Achtung, und: Das klingelt in den Ohren. Der Tim hat etwas gezuckt,
aber ich bin mehr erschrocken. Ja, glaub ich auch.
– Wahnsinn, wie cool. Warum muss Tim das aushalten können? Wenn ein Hund in einer
Therapiesituation eingesetzt wird, kann es passieren, dass sich Dinge
ereignen, die nicht geplant sind. Wenn jemand alt und schwach ist und
der einen Becher in der Hand hat, der runterfällt,
dann erschreckt sich ein Hund. Damit der Schreck nicht so groß ist,
der das schon mal erlebt hat und weiß:
“Manchmal fallen Sachen runter. Aber ich weiß: Ich bin sicher.”
Deswegen macht man die Übungen. Zur Belohnung wird er gestreichelt. Tim hat so ein tolles Fell.
Das braucht viel Pflege, oder? Labradoodle gibt’s
nicht nur in verschiedenen Farben, auch in verschiedenen Felltypen:
von glatt bis wellig. Danach richtet sich,
wie viel man pflegen muss. Tim geht alle
4 Monate zur Hundefriseurin. Er liebt es aber, gestreichelt
und gebürstet zu werden. Wenn das Fell länger ist, ist das
wichtig, damit’s nicht verfilzt. Man meint es nicht, aber wenn man durchs Fell fährt,
hat man kaum Haare in der Hand. Das ist auch der Grund,
warum ich ihn habe, wegen einer Hundehaar-Allergie. Wichtig ist,
bevor man sich einen Hund holt, dass man testet,
ob man reagiert oder nicht. Wie kann man das testen?
– Das machen die Züchter. Die Züchterin von Tim
hat mit mir das gemacht. Die wohnt in der Nähe, wenn’s dich
interessiert? – Auf jeden Fall. Die hat gerade Welpen.
– Das sagst du mir jetzt erst? Ja. – Das ist cool, dann
muss ich jetzt leider weg. Dann bist du auf und davon.
– Danke euch beiden. Tschüss. Ich freu mich auf die Welpen. Steffi heißt die Züchterin. Ich hoffe, ich bin richtig. Hallo?
– Hallo, bist du Steffi? Ja. – Hi, ich bin die Anna. Annegret schickt mich. Die sagt,
dass du Welpen hast. – Das stimmt. Darf ich die sehen?
– Klar, gerne. Komm rein. Ah, hier sind ja noch zwei.
Hallo. Wer ist denn das? Das ist die Bijou, die Mama vom Tim. Bijou ist ein Pudel. Das ist Bobby, eine Labradoodle-Dame
und Mutter von den Welpen. Wo sind die denn nun? Ich seh sie schon. Hallo. Schaut mal,
sind die nicht super niedlich? 8 Wochen alt. Ach, ich wollte ja was fragen. Annegret hat mir gesagt, dass man als Allergiker
schon im Vorfeld feststellen kann, ob man gegen Labradoodle
allergisch ist. Wie? Ich mach’s so, dass ich die Leute, die den Hund kaufen wollen
und Allergiker sind, direkt mit dem Welpen
zusammenbringe. Ich teste es an der Person, indem ich sie mit dem Speichel und
Haar des Hundes in Berührung bringe. Also:
Nase in das Welpenfell stecken. Okay, Ludwig. Riecht nach Babyhund. Zum Glück muss ich nicht niesen. Es scheint bei mir gut auszusehen. Jetzt, wo die aktiv werden,
kriegen sie sicher auch Hunger. Ich nehme an, die Kleinen
bekommen spezielles Welpenfutter. Was empfiehlst du
für ausgewachsene Labradoodle? Das zeig ich dir. Ich sehe schon: Es gibt Fleisch.
– Ja. Und Zusätze wie Seealgen und Öl. Für was braucht man das? Für die Herz- und Fellgesundheit,
den Stoffwechsel, und dass der Hund gut ernährt ist. Außer dieser Mischung
bekommen Steffis Hunde noch hochwertiges Trockenfutter
ohne Getreide. Dann geben wir ihnen was.
– Ja. Guten Appetit. Zu futtern gibt’s zweimal am Tag. So ein hochwertiges gutes Futter
ist nicht günstig, oder? Man muss pro ausgewachsenem Hund mit 80 bis 100 Euro
pro Monat rechnen. Wie sieht’s mit
der Grundausstattung aus? Halsband, Leine, Futternapf … Je nach Geschmack und Geldbeutel
so ab 150 Euro aufwärts. Und mehr geht immer. Außerdem gibt es noch Kosten für
Versicherung, Steuer und Tierarzt. Das sind im Jahr 200 bis 300 Euro. Nicht zu vergessen: der Hundefriseur. Da muss man alle 3 Monate
mit 80 Euro rechnen. Wie sieht’s mit
einem Labradoodle-Welpen aus? Was kostet der?
– Zwischen 1500-2000 Euro. Würdest du sagen, dass
der für jeden geeignet ist? Ja, als Familienhund …
Er ist leicht erziehbar. Er dürfte für jeden geeignet sein. Ich finde auch, alleine deswegen,
weil sie so kuschlig sind. Noch mal alle Infos zum Labradoodle.
Die gibt’s auch im Internet. Kuscheln Labradoodle gern? Labradoodle sind sehr verschmust. Wie viel Platz brauchen Labradoodle? Eine Wohnung reicht. Aber Schlafplatz
und Spazierengehen müssen sein. Wie pflegt und hält man Labradoodle? Labradoodle müssen zum Friseur
und manchmal gebürstet werden. Sie brauchen regelmäßige Bewegung
und sind als Therapiehunde geeignet. Was fressen Labradoodle? Steffis Hunde bekommen
rohes Fleisch mit Zusätzen und hochwertiges Trockenfutter. Was kosten Labradoodle? Ab 1500 Euro bekommt man einen
Welpen, ab 150 die Grundausstattung. Für Versicherung,
Steuer, Tierarzt und Friseur zahlt man im Jahr circa 500 Euro. Für hochwertiges Futter
monatlich 80 bis 100 Euro. Steffi, du hast mir
schon viele Fragen beantwortet. Eine hätte ich noch, die Quizfrage: A: als Therapiehund. Weil er aufgrund
seiner Menschenfreundlichkeit, Intelligenz, Sensibilität
gut geeignet ist. Das stimmt.
Ich bin begeistert vom Labradoodle. Ihr bestimmt auch.
Er ist gelassen und freundlich. Ich find ihn toll. Da die kleinen Racker bald
von ihren Besitzern abgeholt werden, muss ich die Chance nutzen,
um mit denen zu spielen. Wir sehen uns beim nächsten Mal,
bis dahin. Hey, du machst
meinen Pullover kaputt. * quieken * Untertitelung: BR 2018

49 thoughts on “Labradoodle | Information für Kinder | Anna und die Haustiere”

  1. Bei meinem ist auch schon mal ein Teller runter gefallen und er hat sich nicht sehr erschrocken nur geguckt ❤️❤️😊

  2. Ich liebe deine Videos 😉😉😉😉👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

  3. Ich bzw meine Familie und ich haben einen Goldendoodle. Er wurde auch aus einem Puddel und einem Goldenretriever gezüchtet. Er ist auch super lieb und zu empfehlen. Aber bei unserem müssen wir jeden zweiten Tag 30-60 min kämmen. Aber sonst ist er nicht sehr "aufwendig" und der Liebling von allen 😂❤️❤️❤️🐩

  4. Ich bin schockiert. Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Der "echte" Labradoodle ist eine anerkannte Hunderasse und wird gar nicht als Labradoodle verkauft. Wer also einen Züchter hat der Labradoodle verkauft, kann sich schon einmal darauf einstellen ein "Plagiat" zu erwerben. Noch schlimmer ist die Züchterin. Die testet am Kunden ob er auf den Hund allergisch reagiert. Warum? Echte Labradoodle sind zu 100% Allergie frei. Hier wird wohl nur die F1 Generation gezüchtet und da ist nur jeder zehnte Hund Allergie frei. Früher erkannte man die Fälschungen am Preis. Aber dank dem Hype haben die sogenannten Züchter die Preise angepasst.
    Einen echten Labradoodle gibt es nicht unkastriert. Wenn euch also ein Züchter den Labradoodle auch noch unkastriert verkauft, dann wisst ihr Bescheid. Rüden kosten unkastriert 6000 – 8000 US Dollar. Hündinnen kosten unkastriert 12000,- US Dollar mit open end und werden nur an Züchter abgegeben. Ein weiteres Kriterium sollte sein das der Züchter nach dem australischen Standard züchtet, dort gelistet ist und alle Hunde per DNA Analyse in Australien registriert sind.
    Es gibt in Europa nur wenige Züchter die nach dem australischen Standard züchten. Ich kenne drei in den Niederlanden, zwei in Polen und einen in England. Das können mittlerweile mehr geworden sein. Wichtig ist lasst euch die Papiere zeigen und diese Züchter verkaufen auch keine "Labradoodle", im Kaufvertrag steht der geschützte Name aus Australien.
    Die Tierheime sind voll von angeblichen Labradoodeln die wegen Allergie der Besitzer abgegeben werden mussten. Erspart euch und vor allem den Hunden diesen Mist.

  5. Cooles Video. Könnt ihr mal eins über ein Nova Scotia duck tolling Retriever oder Schäferhund machen. Sind Hunde rassen.

  6. Super tolle Hunde! Kann man erfahren wo diese tolle Züchterrin lebt!Ich habe im Moment einen Labrador.Aber vielleicht beim nächsten.Da es nicht immer gute Züchter gibt!🐶🐶🐶🐩

  7. Wie traurig ist das bitte. Jeder zweite Kommentar will einen Report über Aussies und kann die Rasse nich mal schreiben 😅. Leute, Aussies sind echt anspruchsvoll, also falls ihr euch für die Rasse interessiert beschäftigt euch ernsthaft damit!!!

  8. Also als Anna das mit dem Lärm gemacht hat, da chillt Tim so rum und mein Hund wäre sofort weggerannt😂😂😂😂

  9. Hallo, ich habe selbst Labradoodle und 1. das mit dem nicht haaren ist nicht ganz richtig! All meine Labdradoodle erster Linie haaren ganz normal. Und 2. Allergikerfreundlich ist diese Rasse nicht, denn es kommt bei einem Allergiefall auf den Speichel des Tieres an, nicht auf die Haare. Und das ist nicht eine allgemeine Allergie, dies kann zwischen jedem Tier variiren. Auf diese Fakten werde ich bei jeder zweiten Hundebegnung angesprochen und kann immer nur aufklären. Woher dieser Mythos kommt, durch Sendungen wie diese….

  10. Die Frau hat es richtig erfasst. Wohnungsgröße ist nicht entscheidend, sondern das der Hund ausreichend Bewegung an der frischen Luft hat🙈

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